Was man wissen sollte

Andere Länder andere Sitten

Restaurantbesuch

      


In den meisten Restaurants befindet sich ein Schild "Please wait to be seated". An diesem Schild muss man warten, bis die Kellnerin einen Platz zuweist. Da Kellner in Florida kein oder nur sehr wenig Grundgehalt bekommen, sondern ausschließlich vom Tip leben, werden die Gäste so gerecht an alle Kellner verteilt.
10% bis 15% der Gesamtrechnung muss (!) ein Gast zusätzlich und freiwillig für die Bedienung bezahlen. Da viele Touristen das nicht wissen, ist in manchen Restaurants neuerdings das Servicegeld enthalten, besonders in der Gegend rund um Miami. Schauen Sie also auf die Rechnung. Stehen die 10% oder 15% nicht auf der Rechnung, lassen sie dieses Geld beim Verlassen auf dem Tisch liegen. Geben Sie es niemals der Kellnerin in die Hand, weil dies als Beleidigung aufgefasst werden könnte.
Wenn Sie kein Servicegeld dalassen, kann man sie zwar nicht polizeilich belangen, in dem Restaurant sollten Sie sich aber besser nicht mehr blicken lassen.
Wenn Sie als ausländischer Tourist dem Kellner signalisieren, dass sie zwar Ausländer sind, die Tipregel aber durchaus kennen, wird er umso freundlicher und aufmerksamer bedienen.

In den USA steht man nach dem Essen auf und geht, damit andere nachrücken können, da der Kellner sonst nichts verdient. Wer im Restaurant verweilen will, kann aufstehen und sich - in den Restaurants mit gehobenem Preisniveau - noch einmal an der Bar niederlassen. Kinder sind dort jedoch meist nicht erlaubt.

Getränke





In den meisten Restaurants wird sowohl morgens beim Kaffee aber auch bei den Kaltgetränken nur einmal gezahlt und dann kostenlos nachgeschenkt. Fragen Sie nach dem Free Refill, wenn sie sich nicht sicher sind.

Baby Swap



ist eine ideale Einrichtung für Familien mit kleinen Kindern, die nicht nur Kinderattraktionen nutzen wollen, sondern auch mal eigene Erlebnisse möchten.

Das System funktioniert ganz einfach. Die ganze Familie stellt sich an einer Attraktion an. Kurz vor dem endgültign Eintritt steht Personal in einem Warteraum bereit, der die Mutter und das Kleinkind in einen Warteraum führt. Papa genießt die Attraktion und löst dann die Mama im Warteraum ab, die nun ihrerseits ohne weitere Wartezeiten in die Attraktion steigen kann. So kann man besonders die Allerkleinsten auch von lauten und dunklen Attraktionen fernhalten, die zwar für Kleinkinder zugelassen aber nicht wirklich geeignet sind.

Badebekleidung



Auf jeden Fall sollte man bei jedem Familienausflug in die Parks eine Kinderbadehose und einen kleines Handtuch einstecken haben. In fast jedem Vergnügungspark gibt es mindestens einen gigantischen Wasserspielplatz, damit sich die Kids abkühlen können und die Kinder werden dabei nicht nur nassgespritzt sondern richtig durchgeweicht.
Zwar ist die Kleidung bei den tropischen Temperaturen in einer knappen halben Stunde wieder trocken, aber alle Indoor-Attraktionen sind mit Temperaturen zum Teil weit unter 25 Grad klimatisiert und mit nassen Kleidern ist der nächste Kinderschnupfen vorprogrammiert.
Ein kleiner Waschlappen zum Trockenrubbeln von Haare und Haut reicht übrigens völlig aus, so muss man sich nicht auch noch mit einem großen Handtuch im Gepäck belasten.


Alkohol


Alkohol sieht man in Florida als Droge und ist deshalb erst ab 21 erlaubt, sowohl in den Supermärkten als auch in den Restaurants. Im Auto kann eine geöffnete Flasche mit alkoholischem Getränk zu empfindlichen Strafen führen, auch wenn der Fahrer keinen Schluck getrunken hat.

In der Öffentlickeit ist Alkohol zum Schutz der Kinder generell tabu. Deshalb sieht man gelegentlich Menschen, die in der Regel braune Papiertüten zum Mund führen, da diese eine weit verbreitete Methode ist, Alkohol auf den Straßen zu konsumieren. Manche Polizisten tolerieren das, die meisten allerdings nicht.

Valet Parking



Beim Valetparking - im Gegensatz zum Self-Parking - übernimmt ein Angestellter das Parken des Autos und der Fahrer erhält dafür eine Münze oder ein Ticket. Beim Verlassen des Restaurants wird das Auto wieder gegen das Ticket eingetauscht. Der Angestellte holt das Auto und übergibt es mit laufendem Motor. Er erwartet übrigens zusätzlich zur Parkgebühr noch einmal ca. 2 bis 5 $ Trinkgeld.

Badehose

   


Jungen und Männer sollten in Florida in öffentlichen Schwimmbädern lange Badehosen tragen.

Enge kurze Hosen wie sie bei uns in Deutschland üblich sind, gelten in Florida als skandalös.

Badehosen gibt es im Walmart, Target oder Big K für unter 10 $ in allen Farben und Größen.

Kinder- und Bollerwagen

    


In vielen Parks sind sehr weite Strecken zurückzulegen. Für Kinder kann man deshalb in jedem Park Kinderwagen leihen, meist kleine Plastikautos, die Platz für ein oder zwei Kinder bieten. Das Leihen kostet aber mindestens 10 Dollar pro Tag, wer also keinen eigenen Kinderwagen dabei hat und mehrere Tage in den Parks verbringen will, sollte mal in einem Walmarkt vorbeifahren. Dort kann man die Gefährte schon ab 15 Dollar kaufen und einen Urlaub lang halten sie allemal.
Viele amerikanische Kinder sind übergewichtig, so man sieht in den Autos sogar Kinder, die mindestens schon acht oder 10 Jahre alt sind. Die Wagen sind auch für dicke Kinder ausgelegt, bieten also auch reichlich Platz für den Rucksack oder die Strickjacken.

Schließfächer

    


Schließfächer gibt es in jedem Park, aber auch hier muss man eine Gebühr von 7 bis 15 Dollar (je nach Größe) pro Tag entrichten. Da die Parks sehr weitläufig sind, benötigt man die Schließfächer eigentlich nicht, da sie im Bedarfsfall immer zu weit weg sind.
Lieber einen kleinen Rucksack mit Sonnencreme, Badehose und Waschlappen mitnehmen, mehr braucht man in der Regel sowieso nicht.
Essen und Trinken darf man in die Parks sowieso nicht mitnehmen.

Bei einigen Achterbahnen darf man keine Taschen, Rucksäcke oder Souvenirbecher mitnehmen. Dafür stehen kostenlose Locker bereit, die mit Fingerabdruck funktionieren. (Bild links) Für die Zeit des Anstehens an der Attraktion sind sie frei, lässt man den Locker länger verschlossen, kostet es aber auch jede Stunde Geld.



Ventilatoren mit Wassersprüher

    


Der neue Trend in den Parks sind Wasserflaschen mit einem kleinen Ventilator, die bei Bedarf das Wasser heraussprühen und durch den Ventilator verteilen. Was wirklich gut gegen die Hitze hilft, kostet in den Parks allerdings auch fast 20 Euro.

Im Walmart gibt es die Misty Fans schon für 10 Euro, im Big K haben wir sie im Juli 2011 schon für 5.99 $ gesehen, sogar im Florida Design. Die kleinen Handsprüher gibt es schon ab 4 Dollar, im Big K ab 2.50 $.



Spring Break

Spring Break nennt man die ca. 2wöchigen Ferien der Studenten in den USA. Colleges und Universitäten beenden das Winterquartal und schließen 14 Tage, um dann mit dem Frühjahrsquartal zu beginnen.

Die Springbreak hat keinen festen Termin, sie liegt aber immer zwischen Ende Februar und Anfang bis Mitte April. In dieser Zeit treffen sich junge Leute aus der gesamten USA meistens in wärmeren Gebieten, darunter auch Florida um leicht bekleidet und mit viel Alkohol bis tief in die Nacht zu feiern. In Florida ist davon besonders die Region Daytona betroffen, aber auch in Orlando sind die Parks in dieser Zeit sehr voll.

Die Schulen haben zu verschiedenen Zeiten Spring Break. In 2014 beginnen die 2wöchigen Ferien je nach Schule Ende Februar/Anfang März und enden am 9./16./ oder 23. März. 2014. Bei einigen Schulen beginnt Spring Break erst Mitte April und endet am letzten April Wochenende.










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Extra Tipp:
Im Restaurant Tipp nicht vergessen.