Epcot

"Experimental Prototype Community of Tomorrow



Schon 1965 hatte Disney die Vision, eine Stadt zu bauen, die als Ziel hat, für die Bedürfnisse anderer zu sorgen und als Schaufenster der amerikanischen Industrie und Forschung zu dienen. So entstand Epcot, dessen Anfangsbuchstaben für Experimental Prototype Community Of Tomorrow stehen, was soviel bedeutet wie Experimentelle Prototyp Gemeinde von Morgen. Nach Disneys Tod wurde Epcot zu einem riesigen Vergnügungspark erweitert, das sich jenseits aller europäischen Vorstellung befindet.

Der gesamte Park ist in zwei Teile aufgeteilt. In Future World befinden sich Pavillons für die allein man ca. vier bis fünf Stunden benötigt. Im World Showcase, rund um einen großen künstlich See, befinden sich Nachbauten aus Mexico, China, Marokko, Italien, England, Japan, Frankreich, Norwegen, USA, Kanada und natürlich Deutschland. Einheimische aus den entsprechenden Ländern präsentieren den Gästen mit Attraktionen und Shows ihre Kulturen und Traditionen

In den riesigen Pavillons im vorderen Bereich soll der Besucher die Welt besser verstehen lernen und es wäre nicht Disney, wenn das Wissen nicht mit unglaublichen Attraktionen verbunden wäre.

Weithin sichtbar ist das Wahrzeichen von Epcot, die 55 m hohe silbernen Kugel, in der die Attraktion Spaceship Earth untergebracht ist. Effekvoll inszeniert erlebt man hier in knapp 30 Minuten, in einer langsam dahingleitenden Bahn, eine Zeitreise der technischen Entwicklungen von der Urzeit bis heute. Hier kann man die Reise auf einem Bildschirm auf Deutsch einstellen.

Im Ellen's Energy Adventure durchfährt man ca. 40 Minuten lang (mit einer langsamen Bahn) unter anderem eine unheimliche Landschaft mit lebensgroßen Dinosauriern und erfährt nebenbei alles Wissenwertes über die verschiedenen Energieformen.

Um die Geschichte zu verstehen benötigt man sehr gute Englischkenntnisse, denn Ellen, die Protagonistin, schläft auf dem Sofa bei einer Jepardy Sendung über Energie ein und begibt sich auf eine Reise von den Dinosauriern bis heute, um zu verstehen, wie Sonnen- Wasser- oder Windenergie entstehen.


In the Seas with Nemo and Friends lernt man vieles über das Leben im Meer und besucht, nach einer kurzen gemächlichen Fahrt in einer Seemuschel, die echten Stars des Nemo Films. In Aquarien kann man verschieden Fische und andere Wassertiere wie Manatees oder Schildkröten beobachten.Wer gut Englsich kann sollte Turtle Talk with Crush beuschen, eine iterktive Show, in der eine virtuelle Schildkröte allerlei Schabernack mit den anwwesenden Kindern treibt.

In Mission Space simuliert eine unglaubliche Technik einen echten Raketenstart zum Mars. Diese Attraktion gibt es in zwei Versionen. Die rote Version ist eine Spinning Attraktion in der die Fliehkraft durch Rotation eines Dreharms erzeugt wird, an dessen Ende sich die Fahrgastkapsel befindet. In dieser Attraktion wird sehr vielen Menschen übel. :-)
Die grüne Attraktion simuliert den Raketenstart lediglich durch Kippbewegungen und ist besonders für Kinder und ältere Personen besser geeignet. Bei beiden Attraktionen

In den Hallen Innoventing the Wonders of Future, Image Works oder Innoventions kann man die Welt der Technik von morgen entdecken, z. Bsp. einen Thunderstorm miterleben und lernen, wie man sein Haus davor schützt, mit Farben experimentieren, im Advanced Training Lab einen Bionicle Arm selbst programmieren und fahren oder zum Beispiel an Displays Arzt spielen und Operationen durchführen oder eine Stadt mit Energie versorgen.

In The Land findet der Besucher eine interessante Präsentation über die Ernährung der Menschen von morgen in einer bequemen Bootsfahrt und in der Attraktion Soarin im gleichen Gebäude schwebt man über dem Boden um einen Naturfilm mit vielen Sound und Duftelementen anzusehen. Diese sehr effektvolle Disney Attraktion hat meist sehr lange Wartezeiten, deshalb am besten online von zu Hause aus oder gleich zu Beginn des Besuches ein Fastticket nuchen. Schon gegen Mittag sind die Fasttickets für den ganzen Tag oft schon vergeben.
Weiterhin findet man in the Land einen 20 minütigen Film, The Circle of Life, über die Erhaltung der Natur.

Mit der Attraktion Test Track, in dem der Gast als Dummy in einem Testauto fungiert, hat Epcot sogar seinen ersten Thrill Ride bekommen, den man auf keinen Fall versäumen sollte.
In dieser Attraktion kann man sein eigenes Fahrzeug virtuell erbauen und sich mit anderen Autobauern auf einer realen Strecke messen. Dazu scannt man eine Code Karte am Pc ein, die man am Ende mitnimmt und bei der Fahrt im realen Auto wieder einliest. Am Ende jeder Teststrecke werden die Ergebnisse in Bezug auf Effizienz, Fahrverhalten und mehr auf einer Tafel angezeigt und man kann dort ablesen, ob man selbst oder vielleicht einer der Mitfahrer das bessere Auto gebaut hat. Am Ende der Fahrt kann man den Tagessieger auf einer großen Leinwand betrachten und natürlich sofort versuchen, ein neues Auto zu bauen, welches dann vielleicht als bestes Auto auf der riesigen Leinwand angezeigt wird.
Kinder ab 102 cm können an dieser längsten und schnellsten Attraktion von Disney teilnehmen. Als Testpilot in einem vollautomatisierten Wagen erlebt man dann Lenktests und Bremsmanöver mit und ohne ABS, übersteht eine Kurvenstrecke und testet den Wagen dann auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke mit über 100 km/h.

Dazu gibt es in diesem Teil des Parks Restaurants und Fotostops für gemeinsame Bilder mit den Disney Stars. Im Club Cool gibt es kostenlose Getränkeproben aus aller Welt, in Journey into Imagination with Figment fährt eine langsame Bahn durch ein Laboratorium mit einigen Überraschungen und im Disney and Pixar Short Film Festival kann man ganz ohne Englischkenntnisse einige wirklich lustige Animationskurzfilme für die ganze Familie anschauen.

Beschaulich geht es auch im World Showcase zu. Hier präsentieren sich 11 verschiedene Nationen in spannender Vielfalt. In der Gran Fiesta Tour starring the three Caballeros in Mexico kann man an einer langsamen Bootsfahrt teilnehmen, in Norwegen gibt es die neueste Attraktion Frozen mit einer unvergesslichen Bootsfahrt mit Licht, Musik und den Stars von Frozen. Einige Länder bieten Filme über ihre Sehenswürdigeiten an. In China zeigt ein 360 Grad Kino Reflections of China, in Canada zeigt der Film O Canada die Schönheiten des Landes und Amerika präsentiert mit The American Adventure einen bildgewaltigen Film über die Geschichte Amerikas, für den man allerdings Englisch können sollte.

Die anderen Länder geben mit Geschäften und Restaurants Einblicke in das jeweilige Land. In Paris unter dem Eiffelturm kann man ein französische Restaurant oder ein Bistro besuchen. Verkleinerte Nachbauten der Wahrzeichen des Landes, Souvenirshops und Vorführungen versetzen die Besucher so auf eine kleine Weltreise. Essen und Trinken ist allerdings sehr teuer.

Unsere Testkinder waren von Epcot begeistert, obwohl der Park eigentlich für Erwachsene gemacht wurde. Man hat jedoch auch in den Teilen nachgerüstet, die für Kinder auf den ersten Blick nicht so interessant scheinen.

So können sich die kleinen Besucher im Kidcot-Spot, den es in jedem Land gibt, den kleinen Papp-Teddybär Duffy kostenlos abholen. Er klebt an einem Stock, den man in jedem Land abstempeln lassen und auch in jedem Land an den aufgestellten Maltischen ein klein wenig mehr ausmalen kann, sodass er am Ende der Weltreise als buntes Souvenir mit nach Hause geht.



Größere kaufen für 10 Dollar einen Epcot Reisepass mit Sticker und Button. An jedem Kidscot wird der Pass abgestempelt und mit einem persönlichen Spruch verziert. Die Kinder kleben dann die jeweiligen Marken auf diese Seite und erhalten am Ende einen bunten Reispass mit vielen persönlichen Grüßen aus den jeweiligen Ländern, meist auch in der Landessprache norwegisch, japanisch, chinesisch, deutsch, arabisch etc.

In den Pavillions und im Showcase können die Kinder ab 102 cm überall teilnehmen. Der Besuch in Nemos Welt fasziniert schon die Kleinsten, die Mutigsten ab 102 bzw. 120 cm können auf den Mars fliegen und anschließend den kleinen Indoor Kletterspielplatz besuchen oder im Testtrack den ersten Geschwindigkeitsrausch bekommen und sich danach auf dem Wasserspielplatz abkühlen. In Innoventions gibt es jede Menge Kinderspiele- und Animationen, sodass sich die Erwachsenen in Ruhe mit der neuesten Technik beschäftigen können und auch in allen anderen Pavillons lernen Kinder durch faszinierende Attraktionen viel von unserer Welt.

Wer nur einige Parks in Orlando besuchen kann und mehr möchte als nur Fahrattraktionen, der sollte Epcot besuchen. Spannender und origineller kann man Wissen in einem Freizeitpark nicht vermitteln und Kinder und Erwachsene werden hier gleichermaßen fasziniert und bereichert nach Hause gehen.

Tipp: Jeden Abend findet als Tagesabschluss über dem See eine 20-minütige musikalische Feuerwerk- und Lazershow statt. Dazu wird der ganze Park wunderbar erleuchtet und erreicht so eine einzigartige Atmosphäre. Da es besonders im Sommer mittags sehr heiß rund um den See ist, da es dort kaum Schatten gibt, sollte man den Rundgang im Showcase auf den späten Nachmittag/Abend verlegen.

Hier noch einmal alle Attraktionen in Kürze:
  • Spaceship Earth (langsame Fahrt durch die Zeitgeschichte im Wahrzeichen Epcots, der silbernen Kugel)
  • Project Tomorrow ( Interaktive Spiele für die ganze Familie)
  • Ellens's Energy Advenure (siehe oben) 45 Minuten
  • Mission Space (siehe oben) - ab 112 cm
  • Advanced Training Lab (Astronautentrainingspielplatz)
  • Test Track (siehe oben) ab 102 cm
  • Innoventions (Farbenwelt für Kinder)
  • The Seas with Mickey and Nemo (siehe oben)
  • Turtle Talk with Crush (siehe oben)
  • Soarin (siehe oben) ab 102 cm
  • Living with the Land (Bootsfahrt, siehe oben)
  • The Circle of Life (siehe oben)
  • Journey into Imagination (siehe oben)
  • Disney & Pixar Short Films (siehe oben)
  • Cool Club (siehe oben)
  • Gran Fiesta Tour Starring the Three Caballeros (siehe oben)
  • Frozen Ever After (siehe oben)
  • Reflections of China (siehe oben)
  • The Amerivan Adventure (siehe oben)
  • Impressiones of France (Film)
  • O Canda (siehe oben)
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